#bildungistpolitisch - Tempelhofer Resolution des BFAS

Am 28.9.19 haben die Mitglieder des BFAS sich positioniert und die Tempelhofer Resolution #bildungistpolitisch beschlossen.

 

Tempelhofer Resolution des BFAS
Bildung ist politisch

 

Als Mitgliedsschulen des BFAS sind für uns die Individualität und die Würde jedes Menschen, der Anspruch auf eine selbstbestimmte Zukunft und gleiche Rechte Ausgangspunkte unserer Arbeit.

 

Diese Haltung bestimmt unseren Blick auf die Gesellschaft.
Unser Engagement für Bildung ist ein zivilgesellschaftliches Engagement.

 

Deshalb wenden wir uns gegen jede Tendenz, Grund- und Menschenrechte auf einzelne Gruppen zu beschränken.

 

Wir stellen uns gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (z.B. Rassismus und Sexismus) entgegen und setzen uns für Diversität und Inklusion ein.

 

Wir werden den Grundsatz unserer Demokratie verteidigen:

Die Würde jedes Menschen ist unantastbar.

 

Jeder ist gleich willkommen - Stuttgarter Resolution

des BFAS vom 26.09.2015

Weltweit sind mehr als 50 Millionen Menschen auf der Flucht vor Gewalt, Krieg, Hunger, Ausbeutung, Unterdrückung und Diskriminierung. Deutschland und die anderen europäischen Staaten haben Verantwortung. Etwa eine Million Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind auf eine willkommene Aufnahme und unsere Unterstützung bei uns in Deutschland angewiesen.

Inklusion, auf die wir uns nach der UN-Charta von 2008 verpflichtet haben, bedeutet gerechte Teilhabe für ALLE, das schließt geflüchtete Menschen mit ein. Wir als Freie Alternativschulen begreifen es als unsere Verpflichtung, alle Menschen ohne Unterscheidung willkommen zu heißen, in dem wir ihnen unsere Unterstützung auf Augenhöhe anbieten.

Unserem Selbstverständnis folgend sehen wir es als unsere Aufgabe an, die Ursachen, Bedingungen und Auswirkungen von Flucht zum Thema zu machen und nachhaltig an Veränderungen zu arbeiten. Bildung heißt für uns, dass wir uns täglich einsetzen für eine gerechtere und friedliche Welt für ALLE. Das schaffen wir nur gemeinsam.